ENDE übersetzen den “Wiener Frust” in eingängige, tanzbare Ohrwürmer.
Dass sich das Duo in ihrer Musik nicht auf Genregrenzen beschränkt, hört man auf der EP „Utopia“ und der Compilation „Wiener Frust“: Dabei wird man durch Genres und Dekaden getragen: Vom Post-Punk, New Wave und der Neuen Deutschen Welle der 80er, über den verspielten Indie der 2000er zum (Egg)-Punk der 2020er. Das Ergebnis: mitreißende Songs, die zwischen Härte und Zerbrechlichkeit eine spannende Balance finden. Direkt, prägnant und tanzbar.
Die Songs erzählen von Isolation, Entfremdung, von der Ungewissheit der Suche, von kaputten Beziehungen, ewigen Nächten und geplanten Fluchten. ENDE singen von Menschen, die verschwinden wollen oder sich zu zweit allein fühlen. Die Sprache bleibt reduziert und direkt, ohne Pathos, aber voller Emotion.
Live wächst das Projekt zur vollständigen vierköpfigen Band und klingt lauter, härter und emotionaler als auf Platte. Es wird gemeinsam getanzt, geschwitzt und vielleicht auch ein bisschen geweint. Frust aus Wien für gebrochene Herzen. Ein bisschen Hoffnung, eine kurze Zuflucht.
Das Warten hat ein Ende.