nand, Sänger, Trompeter und Produzent, bereichert seit einigen Jahren die deutsche Indie-Pop-Landschaft mit seiner ganz eigenen Spielart aus Synth-Pop, Pop-Chanson und Vintage-Beats. nands Songs sind einzigartige Ohrwürmer („Wohlfühlen“, „Aperol Spritz“), sind lustvoll und lasziv („Lust auf Dich“) oder auch tiefsinnig und lyrisch. Während sein Song „Dachlatte“ auf Social Media trendet, erschien jüngst das neueste Album „Träume in Beton“ mit Feature-Gästen, wie Dilla, Bibiza und Tiavo.
Stilistisch und textlich lotet der großgewachsene Mittzwanziger ein weites Spektrum an Inspirationen und Quellen aus und bespielt gleich mehrere Genres, die in seinem ganz eigenen 80s-Vibe einen gemeinsamen Nenner finden. Neben nands einzigartiger Stimme und der Besonderheit seiner lyrisch anmutenden Texte, ist es vor allem das virtuose Trompetenspiel, das nand-Songs sofort als solche erkennen lässt. Konsequenterweise setzt sich die Inszenierung auch Live im Konzert fort.
Bei dem ganzen Eklektizismus und betriebenen Aufwand dürfte wenig überraschen, dass auch die Konzerte von nandbesonders sind: Unterstützt von Freund und Soundkulissendesigner lucidlavalamb brechen die beiden Musiker mit gängigen Strukturen von Live-Shows, indem sie die eigenen Songs in ein Live-DJ-Set einflechten. Und die Gelegenheit nutzen, dem aufmerksamen Publikum ihre Idee zu vermitteln: Miteinander sein, wohlfühlen, wenigstens für die Zeit des Auftritts den Kopf freibekommen. Tanzt, auch wenn ihr glaubt, ihr seht scheisse dabei aus! Heute wird über niemanden gelacht, hier und heute ist euer safe space – let‘s dance!