LISA PAC

Lisa Pac

Die Kunst des perfekten Popsongs zu meistern kann ein Leben lang dauern. Manche kommen nie dahin. Lisa Pac ist schon ziemlich weit gekommen. Mit nur einer Handvoll Singles seit ihrem Debüt im Jahr 2017 hat die Wiener Sängerin, Songwriterin und Producerin mehrere Millionen Spotify-Streams gesammelt, ist durch Europa getourt und hat Unterstützung aus den überraschendsten Ecken erfahren. Von Pete Doherty beispielsweise. Der Babyshambles-Frontmann liebte ihre Musik so sehr, dass er sie persönlich ansprach, nachdem er sie bei einer Open-Mic-Session in London erlebt hatte. Das Resultat: Lisa spielte Support auf einer Reihe von Konzerten der britischen Rockikone.

In London verdiente sich Lisa Pac auch ihre ersten Sporen als Künstlerin. Nach dem Abitur in Wien zog sie in die englische Hauptstadt und schrieb sich am renommierten Institute Of Contemporary Music Performance ein, um einer tief verwurzelten Liebe zur Popmusik nachzugehen. Auf einem bereits starken Fundament aufbauend ­– Lisa spielte seit dem Alter von fünf Jahren Klavier und hatte mit 14 ihre erste Band – vertiefte sie ihr Wissen, indem sie tagsüber das musikalische Handwerk studierte und abends bei zahllosen Open-Mic-Nächten an ihren Live-Fähigkeiten feilte.

Als sie nach ihrem Abschluss nach Wien zurückkehrte, wusste sie, was sie zu tun hatte. Mit ihrer ersten Single „What Did You Call Me?” etablierte sie die Art von Pop, für die man sie seither kennt: ein frischer, internationaler Sound kombiniert mit authentischen, zugänglichen Lyrics und ihrer spielerischen, augenblicklich erkennbaren Stimme. „Mein Anspruch ist definitiv ein Klangbild, das internationalen Vergleichen standhält“, betont sie, und fügt hinzu: „Aber mit einem Twist“.

Dieser Twist ist der kratzige Unterton in ihrer ansonsten kristallklaren Gesangsstimme und „ein bisschen mehr Dreck oder Edge“ als in einem gewöhnlichen Popsong, wie Lisa es nennt, die an dieser Stelle die kanadische Sängerin und Songwriterin Jessie Reyez als Einfluss anführt. Eine weitere große Inspiration für sie ist Charlie Puth. Der Superstar-Künstler ist für seine außergewöhnliche Bandbreite an Fähigkeiten bekannt – und dafür, dass er die Kunst des perfekten Popsongs gemeistert hat. „Einen guten Popsong zu machen zu machen, ist extrem schwer“, bestätigt Lisa.

Thematisch drehen sich ihre Songs um persönliche Erfahrungen, die sie zu einem Song verdichtet. „Es ist ein bisschen so, als würde ich mein Tagebuch mit der Welt teilen“, verrät sie. „Ich verarbeite schlicht das, was mir passiert.“ Und was für ein Typ Mensch ist sie? „Naja, ich hoffe, keine komplette Langweilerin“, lacht sie. „Ich habe definitiv einen positiven Blick aufs Leben, zumindest versuche ich es stets. Ansonsten… ich liebe Yoga. Ich liebe meine Katze. Und ich bin ziemlich gut darin, tiefgefrorene Lasagne zu kochen, falls das zählt?“

Bei der Frage nach ihrer allergrößten Leidenschaft muss sie jedoch keine Sekunde überlegen. „Live spielen. Es ist mein Traum, so richtige Badass-Songs live zu spielen. Wenn du richtig kranke Tracks hast, die voll abgehen. Aber dann dazwischen auch ein paar leichtere, wo die Leute einfach fröhlich mitschreien können. Ich wollte immer Musik machen, die tanzbar ist. Jetzt mache ich genau das. Das ist cool.“

Aktuell verpasst Lisa Pac neuer Musik den letzten Schliff, die im Frühjahr erscheinen wird. Nunmehr bei Warner Music Central Europe unter Vertrag, hat sie große Pläne für 2021.

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