Ages

Wie kann die Rückkehr gelingen, wenn man nie weg war?

 

Die drei oberösterreichischen Produzenten vom A.G.Trio haben mit ihrem neuen Projekt Ages einen imposanten Vorschlag gemacht und sich dabei selbst neu erfunden. Komplexere Beats, detailverliebte Bastelei und Raum für Melodien und Stimmen sind an die Stelle pompöser Dance-Produktionen getreten, und auf Anhieb gelang es der Formation zahlreiche (alte und neue) Fans zu begeistern.

 

Die erste Single von Ages, “Return”, aufgenommen mit Ogris Debris Frontman
Zanshin, verheißt laut FM4 “Wunderbares” für die Zukunft und findet sich auch in der Rotation und in Top-Platzierungen der Charts des heimischen Radiosenders.
Der Entstehungsprozess der Musik von Ages war zu Beginn ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Die drei Produzenten und Musiker Roland von der Aist, Andy Korg und Aka Tell waren einige Jahre lang mit dem Dance-Projekt A.G.Trio unterwegs, bevor sie sich Ende 2013, nach intensivem Tour-Programm rund um den Globus – mitAuftritten von Mexiko bis Russland und Südkorea, in das heimische Studio im nördlichen Österreich vergruben, um an neuen Sound-Entwürfen zu basteln.
Auf der Suche nach musikalischen Wurzeln und neuen Wegen sind
zahlreiche Kollaborationen mit befreundeten Musikern aus der Indie- und Elektronik-Szene entstanden, und vom Sound früherer Produktionen hat man sich während dieses Reifungsprozesses immer weiter entfernt. Das Ergebnis, nach gut einem Jahr Arbeit, ist eine Sammlung von beatlastiger, elektronischer Musik, mit der man den Clubs den Rücken kehrt und unter dem neuen Namen Ages die Konzertbühnen besteigt. Auch bei der Live-Umsetzung des Projekts
verfolgt man neue Ansätze und holt sich gesangliche Unterstützung ins Team.
Aka Tell:
“Als wir nach der Tour im Studio zurück waren, war zunächst einmal die Luft draußen, und wir haben uns erlaubt, einfach mal ganz woanders hinzuarbeiten. Als wir uns nach einiger Zeit dann aber immer weiter von unseren früheren Sachen wegbewegt hatten, war klar: Das ist jetzt etwas Neues, etwas Anderes, und wir fangen jetzt einfach neu an.”

 

Roland von der Aist:
“Zunächst hat jeder von uns seinen eigenen Weg gesucht und wir haben in verschiedene Richtungen gearbeitet – um letztlich festzustellen, dass wir eigentlich am Selben arbeiten. Im Endeffekt haben wir dann jeweils die Erfahrung der anderen gebraucht, um gemeinsam ein neues Projekt und ein neues Album zu realisieren.”

 

Andy Korg:
“Unser Zugang zur Musik war immer schon der, zu machen was uns selbst am meisten interessiert, und nicht das was andere von uns erwarten. Wir haben dann einfach mal die halbe österreichische Indie-Szene ins Studio geholt. Dabei ist ein Album entstanden, mit dem wir selber nicht unbedingt gerechnet haben. Aber es hat so einfach am meisten Spaß gemacht.”